Impressionen Studienfahrt Berlin

Mit ihren Begleitlehrern Frau Tannenberg und Herr Stiegeler erkundete ein Teil der Jahrgangsstufe 1 auf ihrer Studienfahrt im Juli die vielfältige Stadt Berlin.

 

  

 

Sankt Johanner Schüler verabschieden ihren Schulleiter

Womöglich hätten sie ihn gerne auf Händen getragen. Da dies jedoch bei einem pädagogischen Schwergewicht wie Klaus Schneiderhan für Kinder nicht so einfach ist, entschloss sich die Schulgemeinschaft kurzerhand dazu, den Schulleiter mit einer Rikscha abzuholen. Von seiner Wohnadresse in Aulendorf an seine Dienstsitz in Blönried brachten sie ihn mit dem Gefährt. Auf dem Weg von Aulendorf nach Blönried versammelten sich die einzelnen Klassen, um sich nochmals persönlich von ihrem Schulleiter zu verabschieden. (Sh)

 

  

Verabschiedungen am Schuljahresende 2021/22

 ReinholdEdith

Im Rahmen einer Feier wurden am letzten Schultag zwei langjährige Kollegen des Studienkollegs St. Johann in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Edith Stauder und Reinhold Prokscha blickten gemeinsam mit Schulleitung und Kollegen auf die vergangenen Jahre zurück. Darüber hinaus nahm das Kollegium Abschied von Regina Kliebhan, die im kommenden Schuljahr ans Störck-Gymnasium nach Bad Saulgau wechselt und von Schulseelsorger Pater Pare.

Schulleiter Klaus Schneiderhan würdigte zunächst die zehnjährige Tätigkeit von Regina Kliebhan, die seit 2011 als Englisch-und Geographielehrerin am Studienkolleg tätig war. Nach ihrer Schulzeit in Rottweil und ihrem Studium der Fächer Englisch und Geographie an der Universität Tübingen, kam die junge Referendarin 2010 nach Oberschwaben, wo sie in Ravensburg am Bildungszentrum St. Konrad ihr Referendariat absolvierte. Ihre vielfältigen Kompetenzen und ihr Engagement für den Erhalt einer intakten Natur wurden von Klaus Schneiderhan in seiner Rede hervorgehoben: So habe die sympathische, junge Lehrerin nicht nur im englischsprachigen Ausland studiert und dort als Assistant Teacher gearbeitet, sondern auch die Ausbildung zum Albguide absolviert. Ihr besonderes Interesse habe stets dem Lehrerberuf gegolten, was auch schon daran deutlich werde, dass sie ihre Zulassungsarbeit zum 1. Staatsexamen in Erziehungswissenschaften geschrieben habe. Weitere Zusatzausbildungen in Sprachpädagogik und bilingualem Unterrichten zeugten von der hohen Qualifikation der Lehrerin.

In den Ruhestand verabschiedet wurde Edith Stauder, die seit 1993 am Studienkolleg unterrichtet hat. Nach ihrem Abitur im Jahr 1978 studierte sie an der Universität Freiburg die Fächer Latein und Geschichte und schloss dieses Studium mit dem 1. Staatsexamen im Jahr 1985 ab. Ihr Referendariat und ein Jahr Elternzeit folgten direkt im Anschluss in Müllheim und Freiburg. Nach Blönried zog die Familie, weil ihr Mann am Studienkolleg eine Anstellung als Lehrer gefunden hatte. Die junge Familie mit drei Töchtern lebte nicht weit von der Schule. Da das Studienkolleg Bedarf im Fach Bildende Kunst hatte, wurde die damalige Schulleitung – Pater Herbert Schneider – auf das künstlerische Talent Edith Stauders aufmerksam. Sie hatte während ihres Studiums etliche Kurse in unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen belegt und erfolgreich abgeschlossen. Fortbildungen und Zusatzqualifikationen nahm sie gern auf sich. So wurde Bildende Kunst zu ihrem dritten Lehrfach und zu ihrem Lieblingsfach. Es sei – wie sie in ihrer Schlussrede meinte – „ihre eigentliche Bestimmung“ gewesen und sie sei dankbar, dass St. Johann sie dahin geleitet habe. Edith Stauder war in St. Johann eine im Kollegium äußerst engagierte Vertreterin und am Ende Vorsitzende der MitarbeiterInnenvertretung. Ihre Nachfolgerin in diesem Amt, Leonie Greiner, hob in ihrem Grußwort Edith Stauders hohe Sachkenntnis in Verwaltungs-und Personalrechtsfragen hervor. Aufgrund ihrer menschlich-persönlichen Kompetenz und ihrer steten Hilfsbereitschaft galt sie als zuverlässige Kraft, an die man sich jederzeit wenden konnte. Bemerkenswert ist auch ihr außerunterrichtliches Engagement: Sie begleitete viele Studienfahrten nach Rom – ihre Italienischkenntnisse sind hervorragend -, Berlin, Krakau und zuletzt Köln. Im Schulgebäude war sie für die Dekoration der Wände mit SchülerInnen-Arbeiten zuständig. An unzähligen Projekttagen leitete sie SchülerInnen an, das Schulgelände zum Beispiel durch das Bemalen vormals grauer Betonwände ästhetisch anspruchsvoller und einfach freundlicher zu gestalten. Auch bei der Entwicklung neuer Designs für Schulflyer, Homepage etc. war sie die kompetente Ansprechpartnerin des erweiterten Schulleiterteams. Mit einem Wort: Sie hat jahrelang das Schulleben St. Johanns maßgeblich mitgestaltet. So wird sie in St. Johann noch lange in äußerst positiver Erinnerung bleiben.

Auch Reinhold Prokscha, der seit Jahrzehnten mit dem Rad zur Schule kommt, begann seine Lehrtätigkeit am Studienkolleg St. Johann Blönried im Jahre 1993. Der gebürtige Bayer begann sein Lehramtsstudium nach dem Abitur und Wehrdienst zunächst an der Universität Erlangen-Nürnberg. Ab 1980 studierte er in Freiburg die Fächer Französisch und Geographie, Frankreichaufenthalte inklusive. Er erwarb 1992 mit dem zweiten Staatsexamen die Lehrbefähigung für die Laufbahn des Höheren Schuldienstes an Beruflichen Schulen und Gymnasien. Danach war er zunächst als selbstständiger Dozent und als Lehrkraft tätig an der Fachhochschule und Polizeifachschule in Biberach/Riß und in Bad Waldsee an der International School of General Management und der Hanse-Akademie. Am Studienkolleg war er als langjähriger Fachvorsitzender in Französisch für den Auf-und Ausbau von Französisch als Hauptfach verantwortlich. Dass ihm Sprache und Kultur unseres Nachbarlandes besonders wichtig sind, zeigt sich auch in seiner Initiative, auf dem weitläufigen Schulgelände eine Boule-Bahn einzurichten. Der Französischunterricht bei Monsieur Prokscha war immer wieder besonders lebendig durch seine leidenschaftliche Liebe zu Frankreich, aber auch durch seinen sehr genauen Blick auf jedes einzelne Kind. Kein Wunder, dass viele Schülerinnen und Schüler sich noch nach Jahren an ihren „alten“ Französichlehrer gern und mit viel Sympathie erinnern. Dabei wird auch eines seiner Hobbys erwähnt: Er war viele Jahre lang Bassist in der Schulband. Doch sein Horizont reicht noch viel weiter, weit über Oberschwaben und Europa hinaus: Er unterstützte Kinder in Entwicklungsländern u.a. durch Patenschaften mit St. Johanner Schulklassen. So entstand auch der erste Crêpes-Stand am Schulfest vor vielen Jahren – der Erlös war für das damalige Patenkind in Indien gedacht. Reinhold Prokschas Engagement und seine Verbundenheit mit der Schule zeigen sich auch darin, dass er zu den Gründungsmitgliedern des Freundes-und Förderkreises des Studienkollegs St. Johann e.V. gehört. Er hatte dort verschiedene Funktionen als Kassenprüfer oder 2. Vorsitzender. Darüber hinaus war der erfahrene Lehrer, der in der Oberstufe auch das Seminarfach unterrichtete und dabei gern auf die Wirtschaft der Region Bezug nahm, für die Schule in einer besonderen Funktion unersetzlich: als Fotograf, der das Schulleben dokumentierte. Auf seine Initiative hin erschien das erste Jahrbuch am Studienkolleg im Schuljahr 1996/97 sowie die Festschriften zum 75-jährigen und 90-jährigen Jubiläum St. Johanns und der Schule. Die von ihm erstellte Bildergalerie in der Kirche veranschaulicht die Historie St. Johanns. In unzähligen Fotos auf der Homepage zeigt sich sein Talent, den besonderen Moment zu erspüren. Und vor allem zeigt sich seine pädagogische Überzeugung: Dass jedes Kind etwas Besonderes ist.

Mit Reinhold Prokscha und Edith Stauder gehen zwei Kollegen in den Ruhestand, die durch ihre vielseitigen Talente, ihren Fleiß und ihre Hilfsbereitschaft die Schule bereichert haben. (Ki)

 

Große Spende an die Klinikclowns Ravensburg

Schulfest 345

Im Rahmen des Projekts "Stone-Art" entstanden verschiedenste Kunstwerke rund um den Werkstoff Stein wie z.B bemalte Steine, Teelichthalter aus Beton und Ytong-Skulpturen. Diese wurden von den Künstlerinnen und Künstlern am Schulfest für einen guten Zweck verkauft. Wir freuen uns, dass dabei beinahe 400 Euro zusammengekommen sind, die wir an die Klinikclowns in Ravensburg spenden.

 

Wandertag

Traditionell steht die Bewegung am Wandertag im Vordergrund. Zahlreiche Klassen gingen in näherer und dank des 9-Eurotickets auch in der weiterer Umgebung auf Tour. Ob nach Bad Waldsee in den Klettergarten oder zum Tretbootfahren, nach Aulendorf oder Ebersbach oder nach Friedrichshafen. Nach den Projekttagen und dem Schulfest genossen die Schülerinnen und Schülern sichtlich die gemeinsame Zeit in der Klasse.

 

  

Feierliche Amtsübergabe am Freitag 22. Juli: Verabschiedung von Klaus Schneiderhan und Ernennung von Marc Grünbaum zum neuen Schulleiter

Mit einem „Danke für 21 gute Jahre!“ begann Rudolf Köberle die Begrüßung zur feierlichen Amtsübergabe der Schulleitung am Studienkolleg St. Johann. Köberle würdigte die Amtszeit Schneiderhans, in der er sechs Kultusministerinnen und drei Kultusminister erleben durfte. Die Übergabe an den neuen Schulleiter Marc Grünbaum sei, so Köberle, ein Abschluss für Schneiderhan und wird auf keinen Fall einen Abriss darstellen.

Dr. Reinhild Fliethmann vom Regierungspräsidium Tübingen überreichte Herrn Schneiderhan die Urkunde, mit welcher der Schulleiter in den Ruhestand übertrat. Sie bezeichnete Klaus Schneiderhan als Kurator im besten Wortsinne, der es immer verstand, eine innovative und fröhliche Schule auf- und auch auszubauen.

Stiftungsdirektor Dr. Joachim Schmidt vom Stiftungsschulamt der Diözese Rottenburg Stuttgart würdigt Klaus Schneiderhan als eine „Seele von Mensch“ und schenkte ihm als Andenken einen Reiseengel aus Holz für den Ruhestand und die neuen Wege darin. Auch Pater Anantham Antony (SVD), Bürgermeister Matthias Burth, Elke Ray von der Direktorenvereinigung Südwürttemberg und Martin Wotke, Schulleiter des BZ St. Konrad Ravensburg würdigten Schneiderhan als „Anwalt der Schüler“, Personenkenner und als Mensch, der es stets verstand, sich für das Wohl seiner Schüler einzusetzen.

Von den vielen Würdigungen sichtlich berührt bedankte sich der scheidende Schulleiter bei seinen Laudatoren und betonte, wie gerne er Lehrer war und dass es ihr stets ein besonders Anliegen war, eine heitere und fröhliche Schule in Blönried zu „machen“. Seine Rede nutzte Schneiderhan dazu, den Menschen, die ihm auf seinem langen und manchmal steinigen Weg als Schulleiter zur Seite standen, von Herzen zu danken.

Der künftige Schulleiter des Studienkollegs St. Johann, Marc Grünbaum freute sich nach seiner Amtseinführung durch Roland Grimmelsmann von der Stiftung Katholische Freie Schule über die Wertschätzung Schneiderhans. Er verglich seine neue Aufgabe mit einem „weiten Feld“, welches viel Platz für Neues hat, aber auch einige steinige Stelle beinhaltet.

Für die musikalische Untermalung sorgten das Schulorchester und der Lehrerchor unter der Leitung von Alexander Spindler, Severin Hänsler und Herbert Wenzel. (Sh)

Bilder von Reinhold Prokscha und Jürgen Pauer, zum Bericht in der Schwäbischen Zeitung

 

  

Studienfahrt Nürnberg und München: Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Anbei sehen Sie eine für das Schulfest gestaltete Powerpointpräsentation (pdf) mit Bildern und Informationen der Schüler.

 

  

 

Schulfest am Studienkolleg St. Johann Blönried und Verabschiedung von Schulleiter Klaus Schneiderhan

Schulleiter

Mit einem feierlichen Gottesdienst begann am 24.7. das diesjährige Schulfest in Blönried. Ein besonderes Schulfest, denn die zahlreichen Festgäste verabschiedeten sich an diesem sonnigen Tag auch von Schulleiter Klaus Schneiderhan.

Pater Anantham Antony (SVD), Stadtpfarrer von Aulendorf, und Pater Franziskus Dose (SVD), ehemaliger Schulseelsorger des Blönrieder Gymnasiums, zelebrierten den Festgottesdienst. Den musikalischen Rahmen setzten die verschiedenen Chöre des Studienkollegs unter der Leitung Anika Struppes mit Leo Straßner und Herbert Wenzel an der Orgel und weiteren Instrumenten.

Den zahlreichen Besuchern wurde ein buntes Programm geboten mit vielfältigen Präsentationen, unterhaltsamen Spielangeboten für die Kinder, einem tollen Theaterstück und einem Hörspiel der Theater AG-Teilnehmer und auch fürs leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.

Für die Schülerinnen und Schüler ist das Schulfest der Abschluss ihrer Projektwoche. Die Projekte förderten Kreativität, Sportlichkeit, handwerkliches Können, wissenschaftliches Denken, Musikalität, Sinn für Nachhaltigkeit und Teamfähigkeit. Mehrere Projekte präsentierten ihre kreativen Ergebnisse in Ausstellungen: Stone Art, zwei Film-Projekte oder das Imkerei-Projekt. Eine Spielstraße sorgte für viel Spaß genauso wie das „Räuber*innendiplom“ mit Spielstationen rund um das Theaterstück „Ronja Räubertochter“, das unser Theater Blönried erst vor einigen Wochen auf der Waldbühne aufgeführt hatte. Auch so unterschiedliche Aktionen wie das Spielen historischer Brettspiele oder Bierkastenstapeln kamen gut an bei Groß und Klein. Eine Zirkusaufführung und die Performance der Tanz AG lockten trotz hoher Temperaturen ihr Publikum in die Blönrieder Mehrzweckhalle. Ein klein wenig kühler war es in der Aula, wo die Unterstufen-Theater-AG das Märchen „Dornröschen“ mit viel Spaß und tollen Einfällen aufführte.

Der Höhepunkt des diesjährigen Schulfestes stellte die Schlussveranstaltung dar, die Bernd Gnann moderierte. Der landesweit bekannte Schauspieler stellte sich mit Schwung und Elan als ehemaliger Schüler St. Johanns vor und sorgte neben seiner Moderation auch mit einer kabarettistischen Einlage für heitere Stimmung im festlich geschmückten Innenhof zwischen Schule und Kirche. Florian Angele aus Aulendorf, ein weiterer ehemaliger St. Johanner, setzte das kurzweilige Programm fort mit seinem spritzig-witzigen „Flohzirkus“. Die Hauptperson – Klaus Schneiderhan, der 21 Jahre lang Schulleiter in Blönried war – durfte von seinem Ehrenplatz auf der Bühne aus das bunte Treiben beobachten. Er freute sich besonders über die Schülerdarbietungen wie einer Tanzeinlage und der Rede der Schülervertreterinnen sowie des aktuellen Elternvertreters Michael Nitz. Schließlich stellte sich auch der Nachfolger der versammelten Eltern- und Schülerschaft vor: Marc Grünbaum. „Nomen est omen“ – am Ende der Schlussveranstaltung pflanzte dieser in der Allee der Schule einen Ahornbaum. Das Einreihen in die bestehende Baumgruppe und die Symbolik des Wurzelschlagens sprechen für sich.

Am Schluss wurden die beiden Schulleiter - der neue und der alte – hoch in die Lüfte gehievt. Von dort durften sie die in einer Art „Flashmob“-Aktion geschriebenen Worte „DANKE“ lesen und die wunderschönen, bunten Luftballons bewundern, die zu Ehren von Klaus Schneiderhan in das strahlende Blau des Blönrieder Sommerhimmels schwebten. Und die Lehrerband mit Andreas Büchele, dem stellvertretenden Schulleiter Thomas Unglert, Dr. Dieter Kuhn und Pierre Groll verabschiedete Klaus Schneiderhan auf ihre Weise mit „School’s Out“ von Alice Cooper. (Ki)

 

  

 

Impressionen von den Projekttagen

Traditionell stehen in der letzten ganzen Schulwoche die Projekttage an. Während die J1 auf ihren heiß ersehnten Studienfahrten nach Berlin, Köln und Nürnberg war, bot sich den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Angebot. Auswärtige Projekte hatten die Ausbildung zum Rettungsschwimmer oder einen Tenniskurs zum Ziel. Auf dem großen Schulgelände "daheim" beschäftigte man sich mit technischen Details in der Solarwerkstatt, arbeite kreativ mit Stone-Art oder alten Spielen oder machte einen Imkerkurs. Auch der alte Klostergarten wurde neu bepflanzt. Erstmals war ein Angebot zur Streitschlichtung mit im Programm. Kreative Projekte wie Theater, Schülerzeitung, Maskenbildnerei, Fotoreporter unterwegs und zwei Filmprojekte wurden ebenso angeboten wie zahlreiche Sportprojekte, angefangen von Hobby Horsing, über American Football, Selbstverteidigung für Mädchen, Ballspiele, Zirkus und Fußball. Die Schülerinnen und Schüler genossen es nach zwei Jahren sichtlich wieder Projekte nach ihren Interessen durchzuführen und waren stolz auf ihre Präsentationen beim Schulfest.

 

  

 

American Football in Blönried

Vom 19.7. bis 22.7. fanden am Studienkolleg St. Johann Blönried Projekttage statt. Da wurde gehämmert, gemeiselt, gemalt, gegraben, geschrieben, gespielt, gebaut, geturnt und dann gab es da noch ein Projekt der besonderen Art. Michael Hall, Defensive Koordinator der ifm Razorbacks aus Ravensburg, kam auf die Einladung Miriam Lässles, Lehrerin am Studienkolleg, als Coach nach St. Johann und trainierte eine Gruppe von 22 Schülern von Klasse 8 -10. Nachwuchsarbeit ist wichtig für die Razorbacks. In Deutschland spielt American Football noch nicht so eine wichtige Rolle im Schulsport. Umso interessanter war das Angebot für die Blönrieder Schüler in der Projektwoche. Verschiedene Trainingseinheiten sowie Erklärungen zur Spieltheorie wurden in der Halle und auf dem großen Rasenplatz der Schule durchgeführt. Am Freitag fand dann sogar ein Spiel statt, obwohl dies ohne die entsprechenden Markierungen auf dem Sportgelände nicht so ganz einfach war. Die Jungs waren total begeistert – auch über 30 Grad Hitze konnten sie nicht vom vollen Einsatz abhalten. Im nächsten Jahr möchten sie unbedingt, dass dieses Projekt wieder stattfindet. Michael Hall zeigte sich sehr präsent und konnte mit seinem Fachwissen seine junge Mannschaft hervorragend motivieren und auch die Kommunikation auf Englisch klappte tadellos: „The coolest project ever!“ Dieses Kompliment ging auch an die junge Lehrerin, die das Sportprojekt organisiert und möglich gemacht hatte. (Ki)

 

  

Erlebnistage der 9b - München

 

  

 

Erlebnistage der 5c - Kletterpark Tannenbühl und Zelten auf dem Schulgelände

 

  

 

Geschlechtserziehung am Studienkolleg – Besuch von Dr. med. Kathrin Schmidt

Am Mittwoch, den 13.7. 2022 fand am Studienkolleg in Blönried eine Biologiestunde der besonderen Art statt: Sprechstunde bei einer ehemaligen Schülerin, Frau Dr. Kathrin Schmidt, Oberärztin der Frauenklinik am Klinikum Wangen.

Zuvor waren im Biologieunterricht die Themen Pubertät, Befruchtung, Schwangerschaft und Geburt behandelt worden. Diese Lehrplaneinheit wird nicht benotet, um ein offeneres Gesprächsklima zu erzeugen. In jeder Stunde der Unterrichtseinheit konnten die Schülerinnen anonym Fragen an die Ärztin aufschreiben, die in einer Box gesammelt wurden. Alle Mädchen der 6. Klassen konnten eine Stunde lang mit ihr diese Fragen besprechen. Darüber hinaus erklärte sie an einem Modell sehr anschaulich die Geburt eines Kindes. Ein Ziel dieser „Sprechstunde an der Schule“ ist es, die Hemmschwelle für den ersten Frauenarztbesuch zu senken und Ängste zu nehmen.

„Das war super, Frau Dr. Schmidt ist eine ganz nette Ärztin! Es war auch total gut, dass die Jungs nicht dabei waren. Man konnte so viel freier sprechen“, meinten die Sechstklässlerinnen.

Während die Mädchen bei der sympathischen Ärztin waren, konnten die Jungen mit ihren Biologielehrerinnen, Judith Pauer und Madeleine Birk, über die Körperveränderungen der Jungen, das Verrücktspielen der Hormone und warum Körperhygiene so wichtig ist, sprechen. Dabei erklärten die Lehrerinnen, wer der medizinische Ansprechpartner ist, wenn „Mann“ Probleme hat oder etwas medizinisch abklären lassen möchte: der Urologe. Für das nächste Jahr planen die umsichtigen Pädagoginnen der Fachschaft Biologie auch, einen Experten für die Jungen an die Schule einzuladen. (Ki)

 

Nach der ganzen Corona-Zeit: Endlich wieder unsere Klassengemeinschaft 9a entspannt erleben!

Montag früh, halb acht in Blönried – aber nix mit Unterricht: 23 Schüler/innen stehen mit ihren Rucksäcken, Isomatten, Zelten usw. bereit zum Aufbruch. Schnell noch Sonnencreme drauf und los geht’s zu Fuß durch Felder und Wiesen. Herr Stark hatte eine schöne Route ausgesucht, die uns schließlich am Schreckensee vorbei zu unserem Ziel brachte, Camping am Buchseehof nahe der Blitzenreuter Seenplatte.

Unterwegs gab’s einige Verschnaufpausen, bei denen das Gepäck mal kurz abgelegt werden konnte. Komisch, dass es danach fast schwerer wirkte als vorher. Aber immerhin hatten Herr Stark und Herr Beuster noch angeboten, was allzu schwer werden würde in der Schule zu deponieren und später samt Grillgut mit dem Bus abzuholen. Auch unsere „Vertrauensbildende Maßnahmen“ (Blind führen lassen von einem Partner) lockerten die lange Strecke etwas auf.

Nach drei Stunden war es geschafft, das Ziel war erreicht: sofort lockte der See zur Abkühlung. Etwas moor-trüb, aber seeehr erfrischend! Cool. Und gleich danach chillen, bis die Zelte kamen und der Aufbau beginnen konnte. Die Streuobstwiese, unser Revier, bot uns reichlich Schattenplätzchen zur Auswahl– und darüber hinaus viel Platz zum Kicken, Toben, Frisbee und Wikinger-Schach spielen. Eine Feuerstelle auch, versteht sich. Lucas legte sich mächtig ins Zeug und zeigte seine Grillkünste und bald waren alle gut gesättigt.

Vor Anbruch der Dunkelheit packte es die Jungs nochmal – American Football zwischen den Apfelbäumen – irgendwo muss die Energie ja hin! Nun war es Zeit fürs Lagerfeuer: ein kurzer Sing-Song mit Gitarre wurde rasch von Werwolf-Gelüsten verdrängt. Malenka als Erzählerin ließ Dorfbewohner und das ganze übrige Personal aufwachen und einschlafen, Werwölfe über das Dorf herfallen, Amor und Hexen ihr Unwesen treiben und Bürgermeister wählen – bis auch diese dahin gerafft wurden. Dann war es an Alex, die Moderation zu übernehmen für die nächste Runde. Wieder waren es die Dorfbewohner, die den Werwölfen, wenn auch unter ziemlichen Verlusten - den Garaus machten.

Die Nacht war kurz – und doch recht kühl, vor allem für diejenigen, die lieber vor dem Zelt schliefen als drinnen. (Warum auch immer). Frische Brezeln und Wecken, Saft, Tee und Kakao geben neue Kräfte für den Rückweg nach St. Johann. Da einige dort dringend den Bus erreichen wollten, ging es früh wieder los, diesmal dank Bustransport ohne Zelte usw. Wieder dauerte es fast drei Stunden, vermeintliche Abkürzungen über Stuben hin oder her. Ziemlich abgekämpft also ging es zur letzten Herausforderung: das Gruppenfoto zum Abschluss. Aber einig waren wir uns doch: Das war war ein tolles Erlebnis für die Klasse 9a. Vielen Dank! (Bu)

 

  

 

"Be smart - Don't start" - Die Klasse 8b sagt aktiv Nein zu Zigarette, Shisha & Co

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Stolz zeigt die Klasse 8b das Zertifikat des Wettbewerbs der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für rauchfreie Schulklassen. Nachdem im Biologieunterricht Ende der Klasse 7 das Thema "Rauchen" behandelt wurde, entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler am bundesweiten Wettbewerb und der Verlosung teilzunehmen.

Michaela Goecke, Leiterin der Abteilung für themenspezifische gesundheitliche Aufklärung in der BZgA, sagt: „Rauchen ist mit sehr vielen gesundheitlichen Risiken verbunden. Beim Nichtrauchen zu bleiben, ist deshalb die beste Entscheidung. Der Klassenwettbewerb ‚Be Smart – Don’t Start‘ motiviert Schülerinnen und Schüler seit mittlerweile 25 Jahren dazu und hat zu der niedrigen Raucherquote von aktuell 7,2 Prozent bei den 12- bis 17-Jährigen sicherlich beigetragen."

Monatlich erklärten die Schülerinnen und Schüler mittels Unterschrift im Klassenraum, dass sie aktiv Nein zu Zigarette, Shisha & Co sagen. Die Klassensprecher trugen das Ergebnis jeden Monat in das Onlineformular ein. Zusammen mit 5280 Klassen und knapp 170.000 Schülerinnen und Schülern beendete die Klasse 8b erfolgreich den Wettbewerb und überlegt aktuell, ob sie im nächsten Jahr wieder am Wettbewerb teilnimmt.

BeSmart 309

 

Herzlichen Glückwunsch zum Abitur!

„Die Erinnerung an die Schulzeit und diese prägende Lebensphase sollte unbedingt wachgehalten werden.“, betonte Jugendseelsorger David Bösl bei der Verabschiedungsfeier der 74 Blönrieder Abiturienten. „Daraus kann man immer wieder Kraft für etwas Neues schöpfen.“

Schulleiter Klaus Schneiderhan blickte in seiner Rede auf ein Schuljahr zurück, dass endlich wieder ein Miteinander in der Schule zugelassen hat. „Indem heute die so vertraute Schulzeit endet, beginnt damit auch ein neuer Lebensabschnitt. Dieser ist mehr als der vorherige von freien und bewussten Entscheidungen geprägt, für deren Folgen jeder junge Mensch die Verantwortung trägt.“, so der Schulleiter. Auch dieser Jahrgang war von der Corona-Pandemie nicht unverschont geblieben. „Oftmals stand leider das Abstandsgebot dort, wo Nähe gewünscht war.“, bedauerte Herr Schneiderhan.

Trotz der Herausforderungen, denen sich die Schülerinnen und Schülern stellen mussten, konnte die Schulgemeinschaft ihren Absolventen zu einem Gesamtschnitt von 2,22 gratulieren. Der Jahrgang 21/22 hat damit ein gutes Abitur abgelegt.

„Das Lernen ist allerdings noch lange nicht vorbei!“ mahnte Herr Schneiderhan, denn „es bedarf eines stetigen Lernprozesses, um ein gutes und verständnisvolles Leben zu führen. Eine humane und tolerante Gesellschaft entsteht nicht von allein, sie muss von ihren Mitgliedern dazu gemacht werden.“ Hierzu wünschte der Schulleiter seinen Absolventen allen Mut zum christlichen Handeln und Wirken. Abschließend dankte Herr Schneiderhan allen Eltern und Lehrern, die den Schülerinnen und Schülern in der Vorbereitung zur Seite gestanden sind.

Mit heftigem Applaus und dem spürbaren Stolz ihrer Eltern wurden die Schülerinnen und Schüler anschließend aus der Kirche verabschiedet, durch die sie vor acht Jahren das Studienkolleg St. Johann als Fünftklässler betreten haben.

In der wunderbar dekorierten Kulturhalle der Schule wurde im Anschluss gegessen, gelacht und vom alten Schulgeschichten erzählt.

 

  

 

Verabschiedung von Schulleiter Klaus Schneiderhan am Schulfest

Schulfestvorne

Am 24. Juli steigt am Studienkolleg St. Johann ein ganz besonderes Fest. Ein neugestaltetes Konzept des Schulfestes und die Verabschiedung des langjährigen Schulleiters Klaus Schneiderhan versprechen ein einmaliges Erlebnis.

Seit jeher soll das Schulfest als ein feierliches Beisammensein gefeiert werden. Es ist jeder eingeladen und es wird für alle Altersgruppen etwas geboten. Da das Schulfest den krönenden Abschluss eines ereignisreichen Schuljahres und der beliebten Projektwoche bildet, können hier die Projekte und entwickelten Darbietungen bestaunt werden.

Beginn ist um 10 Uhr mit einem Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen mit Band. Für das leibliche Wohl und die kulinarische Vielfalt werden verschiedene regionale Foodtrucks auf dem Schulgelände sorgen. Eine spannende Spielstraße und ein Bücherflohmarkt sowie Kaffee und Kuchen versprechen eine kurzweilige Unterhaltung. Außerdem können die Fachräume und der neue NWT-Bereich der Schule besichtigt werden.

Um 15:30 Uhr endet dann das Fest mit einer Schlussveranstaltung, die auch unseren Schulleiter verabschiedet. Moderiert wird die Schlussveranstaltung vom Schauspieler und ehemaligen St. Johanner Bernd Gnann. (Sh)

 

Wir gratulieren Marius Deuer zum deutschen Meistertitel im Schach!

Deutsche Meisterschaft

Über Marius Leidenschaft und seine internationalen Erfolge im Schach haben wir schon in der Zeit des Fernunterrichts mit einem Interview berichtet. Aktuell gewann er souverän die deutschen Meisterschaften. Trotz seines jungen Alters spielt der Achtklässer, der in Deutschland schon bei den Herren mitspielt, in den oberen Liegen und auf internationaler Ebene. Im Sommer stehen Turniere in Italien und Griechenland an. Wir gratulieren Marius zu seinem tollen Erfolg und drücken ihm bei den anstehenden Wettkämpfen die Daumen! Zu unserem Interview mit Marius und zum aktuellen Bericht in der Schwäbischen Zeitung

 

Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz!

Sprungschanze 321

Vincent Gärtner aus der Klasse 7c erzielte mit seinem Modell der Skisprungschanze bei der nun nachfolgenden deutschen Entscheidung den zweiten Platz. 20 Stunden baute er an seinem Modell aus Holz, das nun erstmals im deutschen Technikmuseum ausgestellt wird. Später wird die filigrane Holzkonstruktion an der Schule ausgestellt. Lieber Vincent, wir gratulieren dir ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

Zum Bericht über den Landeserfolg und zum Bericht in der Schwäbischen Zeitung

 

Bundesjugendspiele

Erstmals konnten in diesem Jahr wieder Bundesjugendspiele durchgeführt werden. Nicht nur für unsere Fünfer, sondern auch für die Sechser und Siebener war es eine Premiere, da die letzten beiden Veranstaltungen aufgrund von Corona entfallen mussten. So trafen am frühen Morgen noch bei etwas Nebel viele gut gelaunte Schülerinnen und Schüler auf dem Sportgelände zusammen, die motiviert zeigen wollten, was sie in den letzten Wochen im Sportunterricht trainiert hatten. Große Bestweiten mit Sprüngen über 5m des Sportleistungskurses im Weitsprung wurden von der Jahrgangsstufe erzielt. Auch die Schulmeisterschaft im Hochsprung ging mit Paul an einen Oberstufenschüler. Paul erzielte eine Höhe mit der er zahlreiche Fünftklässler (theoretisch) übersprungen hatte wie das letzte Bild zeigt.

Bei der Begrüßung wurde Kevin aus der 5c von Herrn Schneiderhan und Herrn Ermler für seinen deutschen Meistertitel geehrt. Sein Trainer schrieb über das Talent für die Presse:

 

  

Kevin Lehmann, der im Schülerkader des Karateverbands Baden-Württemberg steht, gewann zu Beginn mit 9:2 gegen Leander Bogner aus Bayern sowie mit 1:0 gegen Johannes Krause aus Erfurt. Das Ravensburger Nachwuchstalent unterstrich damit seine Titelambitionen und zog ungefährdet ins Viertelfinale ein. .... Im Finale zeigte der Ravensburger, dass er nicht nur über schnelle Techniken und ein gutes Auge verfügt, sondern dass er die notwendige Nervenstärke besitzt. Er wartete auf einen Fehler seines Kontrahenten. Dieser kam etwa 20 Sekunden vor Ablauf der Uhr – Kevin Lehmann nutzte eine kleine Unaufmerksamkeit, um mit einer Fußtechnik zum Kopf mit einer Drei-Punkte-Wertung in Führung zu gehen. Geschickt nutzte er nun das Anstürmen seines Gegners aus und erhöhte durch zwei Kontertechniken auf 7:0.

Als die Kampfrichter den Baden-Württemberger zum Sieger erklärten, war die Freude beim KJC-Team, aber auch beim Landesverband groß. Denn der Gewinn des deutschen Meistertitels stellt nicht nur den bisher größten Erfolg für Kevin Lehmann dar, sondern sicherte Baden-Württemberg die einzige Goldmedaille bei dieser Meisterschaft.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennenlerntage

Aktuelle Termine

Montag, 03.10.22
Tag der deutschen Einheit
Dienstag, 04.10.22
Hl. Franz v. Assisi
Donnerstag, 06.10.22
Besinnungstag 7a
Donnerstag, 06.10.22
Jugendhearing Aulendorf Kl. 7-10
Freitag, 07.10.22
Besinnungstag 7b
Freitag, 14.10.22
Besinnungstag 7c
Dienstag, 18.10.22
Medienprävention
Mittwoch, 19.10.22
Schulausflug