Weihnachtsfeiern in den Klassen

Die traditionellen Weihnachtsgottesdienste fanden dieses Jahr getrennt nach den einzelnen Klassenstufen mit Abstand zu den Parallelklassen am Dienstag und Mittwoch statt. Wie immer waren sie unter Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtsfeiern innerhalb der Klassen am Mittwoch. Die Weihnachtsgeschichte wurde gelesen, es wurde gebastelt, gewichtelt und gespielt, sodass die zwei Stunden schnell vergingen. Wir wünschen allen gesegnete und frohe Weihnachten und einen Start mit viel Zuversicht ins neue Jahr!

Aus dem Unterricht: Wintergedichte der 6a

Im Deutschunterricht erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler der 6a das Thema "Personifikation bei Gedichten" und wandten die theoretischen Inhalte gleich bei ihren selbst erstellten Gedichten an.

black spruce branchlet coloring page

 

Ein Zweiglein

Das Zweiglein, das grünt und scheint

Und wartet auf die Weihnachtszeit.

Seht doch, wie es keimt

Wie schön sich Nadel an Nadel reiht.

Endlich ist Heilig Abend gekommen

Solange ist das Licht auf dem Zweig nicht verglommen.

 Weitere Gedichte der 6a finden Sie unter dem Link.

 

Mit Herz und Verstand aufs Gymnasium! – Das Studienkolleg St. Johann lädt ein

Schulgelände 107

Mit dem Ende der Grundschule beginnt für viele Eltern und Kinder eine schwierige Zeit des Nachdenkens und Überlegens. Es stellen sich viele Fragen: Auf welche Schule soll ich nun gehen? Wer und was wird mich dort erwarten? Kann ich das auch schaffen?

Mit diesen Fragen möchten wir euch, liebe Viertklässler nicht allein lassen. Deshalb laden wir euch herzlich zu uns ein. Lernt das Studienkolleg St. Johann in Blönried kennen. Wir sind ein allgemeinbildendes Gymnasium mit ca. 600 Schülerinnen und Schülern. Wer einmal bei uns zu Besuch war, dem bleibt unsere unvergleichliche Lage bestens in Erinnerung. Neben sechs Fußballfeldern, einem Tennisplatz und sogar einem Beachvolleyball-Feld, bleibt ausreichend Platz zum Toben und Spielen. Ob beim Hüttenbauen im „Wäldle“ unter Anleitung eines Naturpädagogen, oder beim Fußballtunier der Unterstufe, kann hier jeder etwas finden, das Spaß bereitet und schnell Freundschaften aufbaut.

Wer unsere Fünftklässler fragt, dem wird schnell bestätigt, dass man am Studienkolleg St. Johann nicht lange nach Freunden suchen muss. Von Anfang an steht die Klasse als Team im Fokus des Lernens. Nur zusammen und miteinander kann man wirklich gut lernen. „Nur wenn es den Kindern gut geht und sie fröhlich sind, können sie optimal lernen.“, sagt Schulleiter Klaus Schneiderhan.

Um den Übergang auf das Gymnasium zu erleichtern, steht an unserer Privatschule das „Tagesheim“ für alle Schülerinnen und Schüler offen. Im Tagesheim arbeiten Grundschullehrerinnen, Lerncoaches, Naturpädagogen und Erzieherinnen und begleiten die unteren Stufen durch ihren Schulalltag. Dazu gehört die Hilfe in der Organisation der Hausaufgaben, das gemeinsame Essen und natürlich auch das Spieleprogramm am Nachmittag.

Da jeder die Gelegenheit haben soll, die Schule, vielleicht schon die ersten Klassenkammeraden und Lehrer kennenzulernen, bietet das Studienkolleg St. Johann Führungen durch die Schule an. Dabei informieren wir über unser pädagogisches und christliches Schulkonzept, wir zeigen unsere Schulräume und Klassenzimmer unserer zukünftigen „Fünfer“. Euch Schülerinnen und Schüler erwartet auch ein spannendes kleines Extraprogramm.

Sollten Sie, liebe Eltern, in der Schulwahl für Ihr Kind noch unschlüssig sein, laden wir sie ganz herzlich zu einem der Führungstermine ein. Kommen Sie mit uns ins Gespräch und machen Sie sich Ihren ganz persönlichen Eindruck von der Schule hinter der Allee.

Um die geltenden Bestimmungen aufgrund der Pandemie einhalten zu können, bitten wir Sie, sich bei Interesse an einer Schulführung im Voraus im Sekretariat (07525/949-280) oder per Email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anzumelden. Gerne vereinbaren wir einen persönlichen Führungstermin mit Ihnen. (Sh)

Auch die Bildschirmzeitung hat darüber berichtet.

 

Impulsvortrag „Du bist gefragt“

Im Rahmen des Projekts „Achtung“, welches Radikalisierung in einem frühen Stadium verhindern möchte, durften die Schüler*innen der Klassen 9 am Impulsvortrag „Du bist gefragt“ von der Stiftung Weltethos teilnehmen. Der Referent Herr Ruisz präsentierte den Jugendlichen aktuelle Bilder und Videos und forderte sie auf, ihre eigenen Ansichten frei einzubringen. So diskutierten die Schüler*innen, was der Unterschied zwischen einer Anti-Kriegsdemonstration und einer Friedensdemonstration ist. Auch überlegten sie sich, woher Vorurteile gegenüber anderen Leuten kommen und wie man sich gegenseitig als Menschen wahrnehmen kann. Zudem wurden unter anderem die Themen Radikalisierung, Kriminalität, Doping und Rollenklischees angesprochen.

Dem Referenten war es wichtig, dass die Jugendlichen auch Mitschüler*innen mit anderen Positionen zuhören, mit ihnen ins Gespräch kommen, die Hintergründe ihrer Meinungen verstehen und deren Ansichten aushalten können. Ziel war es, durch diese Vorgehensweise die Begegnungs- und Demokratiekompetenzen zu stärken und ein friedliches und konstruktives Miteinander zu fördern. Am Schluss des Vortrags wollte Herr Ruisz wissen, welche gemeinsamen Werte für ein gutes Miteinander wichtig sind. Die Neuntklässler nannten hier unter anderem Empathiefähigkeit, Gerechtigkeit und Toleranz. (Li)

 

Nachbereitung des Präventionsprojekts "Achtung" in den Klassen

 

„On a tous et toutes nos dîplomes!“ „Endlich bekommen wir unser DELF-Diplom!“

Nikolaus

Diese St. Johanner Französischschüler sind sichtlich erleichtert, nun am 29.11. von Schulleiter Klaus Schneiderhan ihre freiwilligen, aber hart erarbeiteten Leistungsnachweise überreicht zu bekommen.

Denn es war durchaus eine Herausforderung, in der Phase der Pandemie diese Zusatzleistung zu erbringen, schließlich waren sie während des Homeschooling doch sehr auf sich selbst gestellt – und das gerade in einem Schulfach, welches vom gegenseitigen kommunikativen Austausch lebt. Doch eines nach dem anderen – um was handelt es sich hier denn überhaupt?

Dies begehrte DELF-Zertifikat (Diplôme d'Etudes en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das vom französischen Erziehungsministerium verliehen wird. Seine Durchführung wird vom Institut Français in vielen Ländern organisiert, in denen Französisch unterrichtet wird. Die Prüfung kann auf verschiedenen Niveau-Stufen (A1-B2) des europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachen abgelegt werden – in St. Johann wird der Nachweis der Stufe B1 scolaire et junior angeboten, was dem fünften Lernjahr oder eben der zehnten Klassen¬stufe entspricht.

Das DELF-Zertifikat ist ein weltweit und zeitlich unbegrenzt gültiger Nachweis der Kenntnisse der französischen Sprache entsprechend dem absolvierten Niveau. Es erspart den baldigen Berufsanfängern beispiels-weise Sprachtests für verschiedene Zwecke wie Studium und Praktika in allen französischsprachigen Ländern. Es hat eine Wertigkeit, die mit den entsprechenden Bemerkungen in Jahreszeugnissen nicht zu vergleichen ist und behält seine Gültigkeit ein Leben lang. Da es den Prüflingen freiwilliges und zusätzliches Engagement abverlangt, gibt es durchaus auch deutsche Personalabteilungen, die das Ablegen dieses Diploms sehr positiv werten; nicht nur, weil Kenntnisse der französischen Sprache im Kontext der Firma wichtig sein könnten, sondern auch, weil sie den beruflichen Ehrgeiz des jungen Menschen belegen.

Wie genau kann man sich die Anforderungen vorstellen? In einer mehr-monatigen Übungsphase bereiten sich die Freiwilligen auf eine zweiteilige Abschlussprüfung vor: Teil 1 ist die schriftliche Prüfung, die in St. Johann allerdings für alle Französischschüler zu absolvieren ist.

Die Aufgaben werden im Rahmen des deutschlandweiten DELF intégré vom Institut Français zentral gestellt und erreichen die Schulen erst am Vortag der Prüfung. Die Aufgaben decken verschiedene Kompetenzen ab: Im ersten Teil der Prüfung wird mit Hilfe authentischer Tondokumente das Hörverständnis überprüft, anschließend das Textverständnis und schließlich die Fähigkeit, selbst schriftlich zu einem Thema Stellung zu beziehen.

Soweit der für alle verpflichtende Teil. Der freiwillige mündliche Teil, der die eigentliche Voraussetzung für den Erwerb des Sprachdiploms ist, erfolgt dann mehrere Woche später: Jeder Prüfling muss sich in einem Einzelgespräch mit dem oder der Prüfenden verschiedenen Kommunikationssituationen stellen. Je nach Aufgabentyp geschieht dies ohne Vorbereitung oder mit kurzer Vorberei-tungszeit; das Institut Français legt großen Wert auf die unmittelbare und spontane Kommunikationsfähigkeit in Alltagssituationen.

Dies offenbart einen weiteren Vorteil, den sich die interessierten Schüler mit ihrer Prüfungsteilnahme erarbeitet haben: Sie werden der Kommuni-kationsprüfung des Französisch-Abiturs wesentlich gelassener entgegen-sehen können, da sie mit der mündlichen DELF-Prüfung eine ähnliche Erfahrung bereits erfolgreich für sich verbuchen konnten. In diesem Sinne: Félicitations et bonne chance à tous les participants! (Be)

Weitere Informationen zu DELF an unserer Schule.

 

Nicht die Mütze macht den Nikolaus!

Nikolaus

Julia, Miguel und Svea aus der Klassenstufe 8 haben am Nikolaustag dafür gesorgt, dass die beliebte Nikolausaktion der SMV stattfinden konnte. Dank ihres Engagements konnte sich die gesamte Schulgemeinschaft über einen Hefe-Nikolaus freuen. Auch wenn es dem Nikolaus nicht möglich war, in Mitra und Robe in die Klassen zu kommen, war doch ein Weihnachtsgefühl spürbar. (Sh)

 

„Die Welt ist nicht schwarz und weiß. Die Welt ist bunt!“ - "Achtung?! - Theateraufführung in den Klassen 9 und 10

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Am 1. Dezember hat die Theatergruppe Q-Rage im Rahmen des Präventionsprojektes „Achtung?!“ eine Aufführung für die Neunt- und Zehntklässler des Studienkollegs auf der Bühne der Kulturhalle Blönried inszeniert. 60 Minuten intensives Theatererleben und viele Denkanstöße.

Schulleiter Klaus Schneiderhan begrüßte die in großen Abständen platzierten Jugendlichen, deren LehrerInnen und die Vertreter der Polizei Ravensburg, vor allem Polizeipräsident Uwe Stürmer. Er bedankte sich insbesondere bei Dagmar Lippik und Thomas Unglert, die das Projekt gemeinsam mit der Polizei Ravensburg in Blönried möglich gemacht hatten. Seine Begrüßungsrede schloss er mit der Bitte, sich auf das Thema des Stückes einzulassen. Polizeipräsident Uwe Stürmer betonte anschließend, dass er in seiner Laufbahn etlichen jungen Menschen begegnet sei, die an einem Punkt ihres Lebens nicht mehr ihrer inneren Stimme, die Achtung und Respekt gebiete, gefolgt seien. Umso wichtiger seien ihm Präventionsprojekte wie dieses. Es wird koordiniert vom „Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex)“.

Was wurde gezeigt? Zwei fiktive Jugendliche, Lina und Tarek, – vom Schauspielteam Marlies Bestehorn und Daniel Neumann authentisch, kraftvoll und sensibel gespielt – sind Sandkastenfreunde. Doch dann muss Lina wegziehen, weil ihr Vater eine neue Stelle in Bayern annimmt. Tarek bleibt ohne seine beste Freundin zurück, Lina ist allein in ihrem neuen Dorf. Beide leiden unter ihrer Situation und finden zunächst keinen Trost. Doch dann finden sie neuen Anschluss, sie werden beide in jeweils unterschiedliche extremistische Kreise gezogen. Tarek, dessen Vater Türke ist, in eine militante islamistische Organisation. Lina lernt einen Jungen kennen, der sie mit Rechtsrock und geschickter Beeinflussung ins rechtsextreme Milieu zieht. Als die beiden sich schließlich an ihrem alten Lieblingsort wiedertreffen, ist von der innigen Freundschaft nichts mehr übrig. Ihr Wiedersehen endet im Streit: Sie beschimpfen und verletzen sich, schreien sich wütende Hassparolen an den Kopf. Es gelingt ihnen nicht, den Weg zueinander wiederzufinden. Jeder bleibt in seinem Tunnel stecken. Beide Lager brauchen einen Sündenbock – etwas, worauf sie ihren Hass projizieren können. Das sind Lina und Tarek nun füreinander geworden: Hassobjekte. Ihre Welten sind grundverschieden und Toleranz oder Respekt gibt es in diesen radikalen und menschenverachtenden Weltanschauungen nicht.

„Die Welt ist nicht schwarz und weiß. Die Welt ist bunt!“ – so die glasklare Botschaft am Ende der Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten das Stück interessiert, gespannt und konzentriert. Die unglaubliche Energie des Spiels ließ emotionale Momente sehr präsent werden. Dass es jedoch nicht nur um das Mitfühlen ging, sondern vor allem um die kritische Reflexion des Gezeigten, wurde in den Fragerunden zwischen den Szenen deutlich. Dann traten die Schauspieler aus ihren Rollen heraus und begannen mit dem Publikum einen Dialog. Dabei überlegten die Jugendlichen, warum Lina und Tarek von ihren ursprünglichen Zielen einer freien und gerechten Gesellschaft so extrem abrückten. Sehnsüchte und Fragen von Jugendlichen wurden thematisiert, genauso wie der Prozess der Radikalisierung: „Ist Lina ein Nazi?“ – „Woran kann man eigentlich erkennen, dass jemand radikalisiert ist?“ – „Welche Probleme hat Tarek?“ - „Wie konnte es funktionieren, dass Lina und Tarek am Ende in ihrem Hass gefangen sind?“

Zum Projekt „Achtung?!“ gehört neben dieser Theaterinszenierung auch ein Elternabend und eine Nachbereitung des Stückes. So haben die Neunt-und Zehntklässler eine weitere Gesprächsmöglichkeit zu diesen Fragen und Themen.

Die eindringliche Botschaft des Projektes lautet: Es gibt nie nur eine Lösung. Wir brauchen Respekt und Toleranz. Wir brauchen Freiheit und eine starke Demokratie, die uns diese Werte sichert. (Ki)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Viertklässler!

Weihnachtsfeiern

Aktuelle Termine

Donnerstag, 20.01.22
12:55 - 15:10
Gewaltprävention 7a
Montag, 24.01.22
07:30 - 09:05
Medienprävention 5b
Mittwoch, 26.01.22
kein Nachmittagsunterricht
Donnerstag, 27.01.22
kein Nachmittagsunterricht
Freitag, 28.01.22
Zeugnisausgabe J1/J2
Montag, 31.01.22
Berufsorientierung J1
Montag, 31.01.22
Wahl mdl. Prüfungsfach (J2)
Montag, 31.01.22
07:30 - 09:05
Medienprävention 5c