Seminarkurs 2020

Der Seminarfachkurs von Herrn Prokscha beschäftigte sich unter gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten mit Themen aus dem primären, sekundären und tertiären Sektor, die auch im Raum Oberschwaben relevant sind.

 

„Abschuss auf der Weide – Eine stressfreie Alternative zum Schlachthof?“ Unter dieser Fragestellung untersucht Lisa Geser in ihrer Arbeit ein möglichst stress-, schmerz- und angstfreies Lebensende unserer Schlachttiere. Nach der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen schildert Lisa Geser unter anderem aus eigener Anschauung den Ablauf eines Weideschusses und vergleicht diese Tötungsmethode mit derjenigen in einem typischen Schlachthof. Der Stress bei Tieren und dessen Auswirkungen auf die Fleischqualität sowie die Rolle der Konsumenten sind weitere Aspekte ihrer Arbeit. Lisa Geser ist durch ihre Untersuchungen „zu der Überzeugung gelangt, dass der Abschuss auf der Weide in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen sollte.“ (Lisa Geser)

Das Thema und die Seminararbeit von Lisa Geser haben bereits während der Erarbeitung ein überregional sehr beachtetes öffentliches Interesse und Echo gefunden. So mit Artikeln im Magazinblog „weidefunk“ 2020 (unter https//www.weidefunk.de/thema/weidehelden/starke-frauen/…) und des Magazins PROVIEH (2020). Unter der E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann Kontakt zu Lisa Geser aufgenommen werden.

 

Eine für uns und unsere Umwelt immer bedeutender werdende Frage stellt sich Lena Lerch: „Plastik – Ist der Schaden größer als der Nutzen?“ Durch ihre Seminararbeit hat sich Lena Lerchs Einstellung gegenüber Plastik stark verändert. Durch ihre Untersuchungen gelangt sie zu der Erkenntnis: „Ob der Schaden von Plastik größer als der Nutzen ist, hängt von der Art und Weise ab, wie es verwendet und entsorgt wird .“ (Lena Lerch) Die Schäden, die Plastik verursacht, sind Lena Lerchs Bewertung nach bisher größer als der Nutzen, was vor allem an der umweltschädlichen Entsorgung des Plastikmülls liegt. Das Ziel sollte eine geschlossene Kreislaufwirtschaft sein. Erst wenn dieses Ziel erreicht sei, könne der Nutzen von Plastik größer als die Schäden sein.

In einem Selbstexperiment stellt Lena Lerch fest, wie schwer es ist, ohne Plastik zu leben. Sie zeigt jedoch auch Alternativen auf, wie die Flut an Plastik eingedämmt werden kann.

 

Madeline Veser stellt in ihrer Seminararbeit „Entwicklungen im Frauenfußball – Erfolge, Probleme, Perspektiven“ vor. Durch persönliche Kontaktaufnahme zu Fußballspielerinnen aus der Bundesliga und der Nationalmannschaft gelangt sie zu wertvollen Informationen und Stellungnahmen. Dabei kann sie als Spielerin des TSV Tettnang die Thematik auch aus eigener Erfahrung beurteilen. Ein Vergleich zwischen Frauen- und Männerfußball basiert unter anderem auf eigenständig erhobenen und ausgewerteten Daten in ganz unterschiedlichen Kategorien. Der Vergleich untersucht zum Beispiel Physis, Psyche, Teamgefühl, Fairplay, Ungerechtigkeiten, Soziale Medien, Verletzungen, Zuschauer, Ernährung, Finanzielles, Training, Zuschauer, Werte.

Vor allem die rückläufige Zahl an jungen Spielerinnen und Mädchenteams in den letzten Jahren und deren künftige Auswirkungen beurteilt Madeline Veser skeptisch. Dennoch: Das steigende Niveau des Frauenfußballs und das zunehmende Zuschauerinteresse geben Anlass zu positiven Perspektiven.

 

Sowohl Batterie- als auch Wasserstoffmobilität gibt es schon viel länger als gemeinhin bekannt, stellt Lukas Kosok in seiner Arbeit „Batterie- versus Wasserstoffmobilität“ fest, in der er Potenziale und Probleme der beiden Antriebsarten und deren Zukunftspotenziale untersucht. So sind beispielsweise Arbeitsplätze, Infrastruktur, Reichweite, Kinderarbeit, Gewinnung von Lithium und Wasserstoff sowie die Nachhaltigkeit der Batterie- sowie der Wasserstoffmobilität Gegenstand seiner Arbeit. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie das Verhalten der Verbraucher werden die Zukunft der Elektromobilität maßgeblich beeinflussen. Die geringere Effizienz des Wasserstoffautos lässt Lukas Kosok zu dem Schluss kommen, dass sich in naher Zukunft wasserstoffbetriebene Fahrzeuge im Unterschied zu batteriebetriebenen Fahrzeugen nicht auf dem Markt etablieren werden.

 

„Digitalisierung im Sport – Mehr als nur ein Trend?“ Dieser Frage geht Luca Aleksander Stravs in seiner Seminararbeit nach. Er zeigt die Digitalisierung des Sports im Profibereich wie auch im Amateursport auf und legt Unterschiede zwischen dem Mannschaftssport und dem individuellen Sport dar. Im Kapitel „Digitalisierter Konsum“ behandelt Luca Stravs Kategorien wie TV Sender, Streaming, Spieleranalysen, Soziale Medien inklusive Sport-Influencer, Werbung und Sponsoring. Ebenso wie Sandra Starke, Spielerin des Bundesligisten SC Freiburg und Nationalspielerin, die Luca Stravs befragen konnte, sieht er viele Vorteile und Potenziale durch die Digitalisierung im Sport, die auch durch die Corona-Pandemie einen Schub erfahren habe. Er weist jedoch auch auf die Gefahren durch die digitalen Vernetzungen im Sport hin, durch die die Sportler bis ins kleinste Detail durchleuchtet werden. E-Sport ist für Luca Stravs zwar ein Sport, der seiner Meinung nach immer mehr an Aufmerksamkeit gewinnen werde, er sieht ihn jedoch als eigene Branche.

 

Ein selbst entworfenes Logo ziert das Titelblatt von Anastacia Miao, die sich mit der Frage „Veganismus – Mehr als nur ein Trend?“ auseinandersetzt. Nach der Darlegung verschiedener Ernährungsformen führt Anastacia Miao Gründe für eine vegane Ernährung an. Dabei geht sie auch auf gesundheitliche Mangelerscheinungen sowie auf Auswirkungen auf die Umwelt ein. Es ist sehr schwer, Produkte zu finden, die ganz vegan sind und zugleich dieselbe Qualität haben wie nicht-vegane Produkte. Anastacia Miaos Selbstversuch, vegan zu leben, dauert nun schon mehr als ein Jahr an und wird aus Überzeugung auch nach Fertigstellung der Seminararbeit weitergehen. Ihr Leben hat sich dadurch stark verändert. Sie hat festgestellt, dass sie nicht nur viel dazugelernt, sondern auch körperlich fitter ist. Nur wegen des Geschmacks möchte sie nicht anderen Lebewesen das Leben erschweren oder es ihnen nehmen.

 

„Stationärer Einzelhandel versus Onlinehandel am Beispiel des Floristikfachgeschäfts ‚Die Blüte‘ (Ostrach)“ lautet das Thema, mit dem sich Lara Hermann befasst hat. Sie präsentiert zunächst das Einzelhandelsgeschäft („Die Blüte“) in Ostrach als Unternehmen, seine Geschichte, die Kunden sowie unterschiedliche Entwicklungen beim Umsatz. Anschließend stellt Lara Hermann den Onlinehandel mit Blumen exemplarisch anhand der Unternehmen Fleurop, FloraPrima und euroflorist vor und vergleicht ihn mit dem stationären Einzelhandel. Dabei untersucht sie Kategorien wie Technischer Fortschritt, Umweltbelastung, Lieferung, Verbraucherfreundlichkeit, Rechtlicher Rahmen, Produkte, Qualität, Zahlungsverkehr, Marketing, Einkaufsmotive und Kaufprozess. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben Eingang in ihre Arbeit gefunden. Mit einem Experiment vergleicht sie Blumen der Unternehmen „Die Blüte“ und „Fleurop“ und plädiert am Ende für den Erhalt des Einzelhandels.

 

Luis Halder war es möglich, vor allem in mehreren persönlichen Gesprächen zahlreiche Informationen über die „Entwicklung eines mittelständischen Betriebes in Oberschwaben am Beispiel der Metzgerei Huber“ zu erhalten. Zunächst stellt Luis Halder die lange Familientradition des Unternehmens dar. Die Ursprünge der Metzgerei in Aulendorf reichen bis ins Jahr 1871 zurück. Seit 1974 expandiert das Unternehmen und hat Standorte in Bad Schussenried, Biberach, Bad Saulgau, Weingarten und Ravensburg. Die Seminararbeit beschäftigt sich unter anderem mit Themen wie Entwicklung der Produktvielfalt, Herkunft der Tiere, Logistikwege, Hygiene und Umweltschutz. Den Hauptgrund für die erfolgreiche Expansion und Entwicklung des Unternehmens sieht Luis Halder in der sehr guten Produktqualität. (Pr)

 

Abitur 2020 am Studienkolleg: Zeugnisübergabe in Zeiten von Corona

Am Dienstag, den 28.7. 2020 versammelten sich 76 Abiturienten und Abiturientinnen in der Blönrieder Kirche. Dort feierten sie zum letzten Mal einen gemeinsamen Gottesdienst und erhielten in diesem festlichen Rahmen ihre Abiturszeugnisse und Preise.

Mit Namensschildern und Teelichten waren in den Kirchenbänken die Plätze unter Einhaltung der Abstandsregeln gekennzeichnet. Auf der Empore war ebenfalls auf Abstand gestuhlt, sodass auch einige Lehrer*innen dabei sein konnten. Nicht dabei sein konnten leider die Eltern der Absolvent*innen. Für sie wurde die Feier filmisch festgehalten. Wie so oft in diesen Zeiten wird das Erlebte medial vermittelt. Corona zum Trotz hatten die Absolvent*innen die Kirche auf Hochglanz gebracht. Bunte Luftballons und Blumen schmückten die Kirchenbänke und symbolisierten Leichtigkeit und Freude. „Ein Leben in Fülle“ war das Thema der Predigt des Schulseelsorgers Pater Rajesh Pare. Er erklärte, dass Spiritualität und Glück untrennbar verbunden seien. Das Erreichte, der Erfolg könne uns nur dann nachhaltig mit Glück erfüllen, wenn zu diesem äußeren Glück auch das innere Glück komme, das Wissen um unsere geistigen Wurzeln; das Bewusstsein, dass es etwas Höheres gibt; ein Spüren der Liebe Gottes; Friede, Freiheit, Fülle und Freude. Und zum Feiern gab es viele Gründe an diesem heißen Juliabend: Alle 76 zu den mündlichen Prüfungen zugelassenen Schüler*innen haben das Abitur bestanden. Die Traumnote 1,0 haben Matilda Bertsch und David Strobel erreicht. Petr Zubarev schließt mit einem Durchschnitt von 1,1 direkt an. Insgesamt liegt der Abitursdurchschnitt dieses Jahrgangs am Studienkolleg bei 2,1. Darauf ist Klaus Schneiderhan, Schulleiter des Blönrieder Gymnasiums, besonders stolz, weil das Ergebnis über den Landesdurchschnitten der letzten Jahre liegt.

In seiner Ansprache betonte Schneiderhan, dass in Zukunft viel von den Absolvent*innen in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft verlangt werde: Kreativität, Ausdauer, Verantwortung, fachliche Kenntnisse und auch Fähigkeiten, die nicht in Prüfungen abgefragt werden können. Schneiderhan betonte, dass diese Fähigkeiten wie Haltung und Einstellung, Empathie und Teamgeist besonders wichtig seien und auch in der Schulzeit miterlernt und zuweilen auch auf die Probe gestellt worden seien. An der Schule sein heiße sich bewähren und mit Corona hätten auch die diesjährigen Abiturient*innen sich bewährt. Eine Filmeinspielung des Bundespräsidenten, der die Abiturient*innen des „Corona-Jahres“ grüßt, schloss die Ansprache ab.

Wie in jedem Jahr wurde dann jeder einzelne Absolvent bei seinem Namen genannt und bekam das Zeugnis der Reifeprüfung und eine Rose überreicht. Auf einer Leinwand wurde dazu das Bild des Absolventen aus der fünften Klasse gezeigt. Im Anschluss wurden die Schüler*innen gewürdigt, die Preise erhielten. Mit festlichen Orgelklängen (Herbert Wenzel) endete die Feierlichkeit. Zur Gesamtaufnahme, die unter diesen speziellen Bedingungen der Pandemie nur im Freien möglich war, versammelten sich die Abiturienten und Abiturientinnen auf dem Schulgelände, wo sie bunte Luftballons auf eine ungewisse Reise schickten. Nun heißt es: Aufbruch! Wir wünschen den jungen Menschen viel Kraft und Neugier für die Schritte in ihre berufliche Zukunft! (Ki)

Wir gratulieren herzlich:

Noah Bareiß; Julian Barth; Romy Bentele; Mirjam Berg (Online-Stipendium der e-fellows); Matilda Bertsch (Scheffelpreis, Humanismus Heute für hervorragende Leistung in Latein, Preis der Gesellschaft deutscher Chemiker, Online-Stipendium der e-fellows); Natalie Blaser; Theresa Bleicher; Sina Braitsch; Clara Branz (Religionspreis für Einsatz in der Kirchengemeinde); Pieter Braun; Julius Büchelmaier; Carolin Büchter; Ella Burth; Lara-Elin Deininger; Michaela Eisele; Lukas Emhart (Bischof-Sproll-Preis in Religion, Humanismus Heute für hervorragende Leistung in Latein, Online-Stipendium der e-fellows); Nora Eßlinger; Anna-Lena Felder; Lisa Fimpel; Rhoda Frey; Lena Frick; Alexa Gärtner; Salome Gnann (Online-Stipendium der e-fellows); Nino Gramm; Sophia Gruber (Online-Stipendium der e-fellows); Simon Haase; Kai Hämmerle; Janis Hausten; David Heinzelmann (Humanismus Heute für hervorragende Leistung in Latein); Anna-Maria Hipp; Belana Horsch; Lea-Sophie Hundegger; Bennet Keller; Anna-Lena Kibler; Justin Kischka; Lena Koch; Silke Lehleiter; Urs Lehmann (Online-Stipendium der e-fellows); Christoph Libal (Preis für Socialpolitik); Sandrine Lissolo; Jannik Madlener; Daniel Maier; Nazar Majevskyy; Darija Malko; Dillon Metzler; Ulrika Metzler (Online-Stipendium der e-fellows); Hanna Michalski; Ruben Miller; Malin Müller (Online-Stipendium der e-fellows); Tina Müller; Charlotte Munz (Humanismus Heute für hervorragende Leistung in Latein, Online-Stipendium der e-fellows); Niclas Ortmann; Timon Ott; Jonas Pfeifer; Tim-Oliver Pisch; Maximilian Raith; Christian Rapp; Merle Rauch; Luca Reck; Jakob Reich; Jonas Reinhard; Marius Renn; Prisca Riegger; Simon Rimmele; Silas Roth; Chiara Schäfer; Diego Schmid (Humanismus Heute für hervorragende Leistung in Latein, Online-Stipendium der e-fellows); Jakob Steinhauser; David Strobel (Humanismus Heute für hervorragende Leistung in Latein, Ferry-Porsche-Preis, Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Preis der Deutschen Mathematikervereinigung, Online-Stipendium der e-fellows); Franziska Valentin (Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Online-Stipendium der e-fellows); Amelie Weiler; Sophie Wiese; Leonie Wöllhaf; Julia Zembrod; Petr Zubarev (Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Online-Stipendium der e-fellows)

Fotos: Max Widder, Reinhold Prokscha

 

Die Bläserklasse in Coronazeiten

Zum Anhören klicken Sie bitte auf den Link. Weitere Informationen zur Bläserklasse an unserer Schule finden Sie unter dem Link.

Bläser 01

 

Wald AG am Studienkolleg St. Johann - Natur erleben und verstehen

Seit einem Jahr ist Eckard Lehmann im Team des Tagesheims am Studienkolleg St. Johann. Seit wenigen Wochen besitzt er das Zertifikat eines geprüften Naturpädagogen. Dafür hat er einen einjährigen Lehrgang mit anschließender Abschlussprüfung beim Landratsamt Biberach absolviert. Eckard Lehmann ist es ein großes Anliegen, die Natur direkt vor der Haustür für die Kinder interessant zu machen: „Ich möchte bei den Kindern und Jugendlichen ein Interesse am Schauen, eine Wertschätzung der Natur fördern.“

Lehmanns Tätigkeit am Studienkolleg bagann in der Mittagsfreizeit mit der Leitung der Wald AG. Mit fünf bis sieben Unterstufenschülern wurde im Herbst ein Baum auf dem Schulgelände gepflanzt. Davor werkelte die Wald AG mit den Fünftklässlern im „Wäldle“ des Schulgeländes und baute Hütten – ein traditionelles Projekt der Neuankömmlinge von St. Johann. Mit Einbruch des Winters verlagerte sich der Aktionsraum in Richtung Werkstatt im Schulkeller. Dort begannen die Arbeiten an einem neuen Rosenbogen für den Schulgarten. Es wurde fleißig gesägt und gehämmert. Dann kam der Einschnitt durch die Schulschließung auf Grund der Corona-Pandemie. Doch mit der Notbetreuung wurden die Arbeiten in der Werkstatt und das Erkunden wieder aufgenommen. Während die Schüler*innen vormittags am Schreibtisch lernten und ihre Aufgaben erledigten, konnte nachmittags ein Biberdamm ganz in der Nähe Steinenbachs erkundet, Blumen-und Heuwiesen erforscht und die Arbeit am Rosenbogen in der Werkstatt beendet werden. Die Exkursion zum Biberdamm stellte für die Kinder ein Highlight dar – der Nager hatte ganze Baumstämme mit seinen Zähnen bearbeitet und geschickt zu seinem Damm transportiert.

Mit der Öffnung der Schule für die Unterstufenschüler*innen im Juni konnte das Projekt „Rosenbogen“ beendet werden: Der Aufbau fand in der Mittagsfreizeit statt. Nun schmückt das imposante Bauwerk den Schulgarten des Innenhofs. „Es ist wichtig, über Umwelterziehung und Nachhaltigkeit zu diskutieren; es ist wichtig, biologisches Wissen aus Büchern und anderen Medien zu erlernen. Zentral bleibt für mich aber, dieses abstrakte Wissen mit dem persönlichen Erlebnis zu verknüpfen. Mein Wunsch wäre es, längerfristig eine Art Projektarbeit mit einem festen Zeitfenster, das eventuell Teil des Unterrichts sein könnte, zu etablieren,“ meint Eckard Lehmann.

Das Interesse an der Bewahrung der Schöpfung bei Kindern und Jugendlichen zu wecken, ist spätestens seit dem Tag der Schöpfung des vorigen Schuljahres ein großes Thema der Schulentwicklung am Studienkolleg St. Johann. Mit dem Naturpädagogen Eckard Lehmann hat die Schule einen tatkräftigen und engagierten Streiter für diese Belange unter den Mitarbeiter*innen gefunden. (Ki)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abitur 2020

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