Dranbleiben - Schule in Zeiten von Corona

Corona 106

Die Schultür ist geschlossen, aber der Kontakt zwischen LehrerInnen und SchülerInnen am Studienkolleg St. Johann ist auch in dieser Zeit nicht abgebrochen.

Nachdem die Klassen am Montag vor der allgemeinen Schulschließung noch mit Arbeitsaufträgen in ihren Schulbüchern und Kontaktdaten der LehrerInnen für die erste Woche von „Schule daheim“ versorgt wurden, startete das Studienkolleg am Sonntag darauf mit der Lernplattform „Moodle“. Diese läuft über einen Landesserver, der in den ersten Tagen von Homeschooling arg an seine Grenzen geführt, dann aber zügig aufgerüstet wurde. Innerhalb weniger Tage war so ziemlich die gesamte Schulgemeinde des Studienkollegs in Blönried online aktiv – und es läuft dank der Pflege des Systems durch einzelne fachkundige KollegInnen wie geschmiert: Wochenpläne, Arbeitsaufträge, Links zu Dokus und Lehrfilmen, Arbeitsblätter und Erklärvideos werden von den LehrerInnen auf Moodle eingestellt. Dazu können auf Themenfeldern erläuternde Texte mit Tipps oder Erklärungen gestellt werden. Alles ist recht übersichtlich für jede Klasse angeordnet. Die E-Learning-Plattform macht Kommunikation sehr einfach. Man kann mit einem Klick Gruppen-oder Einzelmitteilungen schreiben. Einige LehrerInnen richten feste Chat-Zeiten ein, in denen Probleme beim Lösen der Aufgaben geklärt werden können. Auch das Blönrieder Tagesheim ist auf Moodle präsent. Ulrike Schmid, Leiterin des Tagesheims und aktuell Betreuerin einer fünften Klasse in der Hausaufgabenzeit, freut sich, dass die Technik ihr die Möglichkeit gibt, an der pädagogischen Arbeit mit Schülern dran zu bleiben. Per Videoschaltung unterstützt sie ihre Schützlinge bei der Erledigung der Arbeitsaufträge. Auch Schulleiter Klaus Schneiderhan setzt in diesen Zeiten auf den Unterricht mit Videoschaltung. So kann er mit seinem Chemiekurs in Kontakt bleiben, Fragen klären und Vorgänge demonstrieren.

Pater Rajesh, Schulseelsorger am Studienkolleg, hat sich per E-Mail an alle Akteure des Studienkollegs gewandt – mit einem Gebet möchte er Hoffnung und Zuversicht vermitteln, seine Kontaktdaten machen ihn erreichbar für alle, die in dieser schwierigen Zeit aus dem Takt geraten oder in Angst sind.

„Schule daheim“ stellt Eltern und SchülerInnen vor enorme Herausforderungen in ihrem Alltag, das ist klar. Umso mehr freue ich mich derzeit als Lehrerin des Studienkollegs über jeden kleinen Gruß, der mir über Moodle von meinen SchülerInnen gesendet wird und über die positiven Rückmeldungen der Eltern, die sich auch in diesen schwierigen Zeiten von der Schule noch unterstützt fühlen. (Ki)

 

Bericht über den Argentinienaustausch im vergangenen Jahr

An einem Dienstag früh morgens bin ich mit zwei Mitschülern in Buenos Aires gelandet. Nachdem wir dann durch alle möglichen Kontrollen und die Gepäckausgabe endlich unsere Gastfamilien trafen, ging es für mich erst in ein großes Kaufhaus (, da die Familie noch verschiedene Besorgungen erledigen wollte,) und danach in meinen neuen “Wohnort” für die folgenden 10 Wochen.

Am folgenden Tag, ein Mittwoch und zugleich mein erster Schultag, war mit vielen neuen Eindrücken bestückt, z. B. werden die Lehrer alle beim Vornamen genannt und Handys sind zwar eigentlich “verboten”, werden aber trotzdem viel genutzt (auch von den Lehrern;) ). Ich besuchte die 6. Klasse Economía, das ist die Abschlussklasse.

Am Wochenende zeigte sich mir erstmals die Sonne (die ganze Woche war es grau und regnerisch gewesen). Und am Samstag hab ich auch schon, nachdem ich mich am Nachmittag mit Juana und Jasmin (Argentinierin und meine dt. Klassenkameradin) getroffen hab (was übrigens sehr cool war), die Verwandtschaft meiner Gastfamilie kennengelernt. Der Opa hatte Geburtstag und das wurde mit einem gemeinsamen Essen gefeiert (so wie hier eigentlich jeder Geburtsatg/ jedes Fest gefeiert wird. Das ist ja auch bei uns nicht unüblich, nur, dass halt eng um eine große Tafel gesessen, viel (Fleisch) gegessen und noch mehr gequatscht wird und das nicht selten bis nach Mitternacht.)

Die folgenden Tage gab es weitere Familienzusammenkünfte (Geburts- und Feiertage) und ich war in der Schule und habe dort meinen ersten Hörverstehen-Test auf deutsch gemacht. Ich bin mit meiner Gastmutter in einer Bibliothek gewesen und habe Alfajores gegessen. Außerdem hab ich mit anderen deutschen Austauschschülerinnen eine Sightseeing – Bustour geplant und gemacht. Trotz Kälte und Wind haben wir die Aussicht vom oben offenen Doppeldeckerbus sehr genossen und den Tag genutzt um uns die Stadt selbstständig etwas anzusehen. Die Busse funktionieren nach dem hop on, hop off -System, daher kann man, nachdem man sich ein Ticket gekauft hat, an jeder Haltestelle (die liegen meist in der Nähe irgendeiner Attraktion) ein- und aussteigen uns solange sitzen bleiben wie man will (es fahren ca alle 20 min Busse).

Dann hatten wir ein langes Wochenende, weil Feiertag (mit Brückentag,) war. Diese Zeit habe ich mit der Familie am Meer verbracht. Nach ca 6 h Fahrt im recht engen Auto sind wir mittags in Ostende angekommem. Endlich war ich mal wieder auf dem “Land”, wie man es hier nennen würde. Nach knapp vier Wochen Großstadt tat das echt gut. Den Strand entlangspaziert bin ich jeden Tag, außer Dienstag (Abfahrt) und hab einfach die “Freiheit", die Luft und Natur genossen. Am Sonntag durfte ich Reiten!! Auf einem Criollo bin ich ne Stunde lang auf Sand (durch einen Ort bis ans Meer) geritten. Im Schritt, Trab und (Renn-)Galopp. War ein tolles Gefühl! Abgesehen von Strandspaziergängen und dem Reiten waren wir in Cariló und sind durchs Touristädtle geschlendert. Auch auf der Heimfahrt hab ich nochmal die tolle Landschaft bestauenen können. Flach, weit, Wiesen auf welchen oft Wasser steht, Seen, Büsche und Bäume und viele Vögel. Es waren tolle drei/vier Tage dort.

Irgendwann danach, die Winterferien hatten begonnen, war ich mit meiner Austauschpartnerin, zwei ihrer Mitschüler und der deutschen Austauschpartnerin von ihrer Mitschülerin/Freundin in einem Escape Room. Das war ne super spaßige und kurzweilige Aktion. Im Botanischen Garten war ich, in Begleitung der Famile, auch noch, sowie im Viertel “La Boca" (hiervon ist eine Straße mit bunt angemalten Häusern bekannt), im Kino und im Teatro Colón. So hatte ich noch ein paar Punkte meiner To do-Liste abhaken können, bevor es Gegen Ende der dreiwöchigen Ferien, mit der Familie nach Mendoza (San Rafael/ Valle Grande) ging. Nach einer gut 13-stündigen Fahrt war ich das erste Mal außerhalb der Provinz Buenos Aires und in argentinischem Gebirge. Von unserer Ferienwohnung aus waren wir dann einen Stausee in mitten rostrot/-braunem Gebirge besichtigen und in einem Canyon. Hat mir auch sehr gut gefallen dort! Wieder daheim habe ich mich wieder mal mit verschiedenen Leuten getroffen, mir einen Mate gekauft, die “Puente de la Mujer” besichtigt und ich war mit einer Deutschen joggen. Das hatte ich zuvor bereits getan, ich erwähne das hier aber, weil es etwas gedauert hat, bis ich alleine raus durfte und dann auch die Erlaubnis hatte, mich weiter weg als nur 400m vom Haus entfernt zu bewegen. ;) Da ist es für die meisten Argentinier(innen) etwas besonderes, in Deutschland nachts/abends alleine unterwgs zu sein. Dennoch hat die Stadt auf mich keinen allzu gefährlichen Eindruck gemacht und meine Gastfamilie hatte anfangs mehr Sorge um mich als ich selbst.

Anfang August, parallel zum Schulbeginn, sind wir deutschen Schüler nach Iguazú geflogen und haben da den Dschungel, die berühmten Wasserfälle und viele exotische Tiere erlebt und gesehen. Es war gigantisch!

Die Woche drauf bin ich mal wieder in der Schule gewesen. Aber auch nicht oft, da ich mit anderen Mädels nach San Telmo gefahren bin und dafür die Schule schwänzen musste. San Telmo ist ein hübsches, ziemlich bekanntes Stadtviertel nahe des Puerto Madero. Und dann bin ich mit meiner Argentinierin in den Winter nach Neuquén gereist. Dort wohnt Verwandschaft meiner Gastfamilie und die haben wir besucht. Eine nette Familie und eine etwas ländlichere Wohngegend nahe der Anden. Ich war dreimal Skifahren, eine der Verwandten ist Skilehrerin, also hat das ganz gut gepasst.

Ja, die 10 Wochen waren fast zu Ende, wo es mir anfangs so lang vorkam, flog die Zeit auf einaml nur so dahin. Ich bin, bevor mein Flieger ging, noch im Café Tortoni gewesen. Angeblich das älteste Café der Stadt und es war ein wichtiger Treffpunkt für Tango-Liebhaber(innen). Allerdings steht man erst mal ein Weilchen vor der Tür Schlage und muss warten, bis ein Tisch frei wird.

Ich bin sehr froh, diese Reise gemacht zu haben und hoffe, eines Tages nochmal dorthingehen zu können. (Greta)

Weitere Informationen zum Argentinienaustausch an unserer Schule.

 

Klasse 6b im Skilager

Am Montagmorgen kamen wir alle in Skiklamotten zur Schule. Bald darauf kam auch unser Bus, inden wir unser Gepäck eingeladen haben. Wir sind dann ca. zweieinhalb Stunden zu unserer Hütte in Schröcken-Warth gefahren. Wir haben unser Gepäck zur Hütte hoch getragen und sind dann Ski fahren gegangen. Vorort wurden wir in kleinen Gruppen zu den Betreuern/Lehrern zugeordnet. Um 13Uhr war Mittagspause. Wir aßen in kleinen Gruppen die wir uns aussuchen durften. Um ca. 16Uhr waren wir wieder an der Hütte und haben uns eingelebt. Zum Abendessen gab es Maultaschen. Am Abend haben wir in zwei Gruppen Werwolf gespielt.

Dienstag: Um 8Uhr gab es Frühstück und um ca. 9Uhr sind wir zum Ski fahren gefahren. Wir haben wieder neue Gruppen gemacht, und um 12:45Uhr war Mittagspause. Nach der Mittagspause sind wir ca. noch 3 Stunden Ski gefahren. Um 18:30Uhr gab es Spagetti-Bolognese. Nach dem Essen fing unsere Hütten-Reli an und war ca. 2 Stunden später vorbei. Eine Jungsgruppe hat gewonnen. Um halb 11 war Nachtruhe.

Mittwoch: Um 7:45Uhr gab es Frühstück und um ca. halb 10 sind wir Ski fahren gegangen. Wir sind mit den gleichen Gruppen wie am Vortag gefahren. Am Mittwoch wollten wir eigentlich alle zusammen ins Restaurant gehen aber das Restaurant am Saloberkopf hatte Mittwochs geschlossen. Also sind fast alle mit Skiern nach Warth gefahren. Nach dem Mittagessen sind die meisten wieder zum Salober gefahren. Wir konnten noch ein paar mal fahren bis wir zur Hütte mussten. Wir konnten uns kurz aufwärmen, bis wir dann zum Rodeln gefahren sind. Man musste immer zu zweit auf einem Schlitten fahren. Um halb 8 gab es Kartoffelbrei mit Leberkäse, außerdem gab es fast jeden Tag Salat oder Gemüse. Am Abend haben wir noch alle zusammen Brettspiele gespielt. Um halb 11 war Nachtruhe.

Donnerstag: Um 8Uhr gab es Frühstück und um ca. 9Uhr hat uns der Bus zum Saloberkopf gefahren. Wir haben dann noch ein Skirennen gemacht. Um viertel nach 12 war Mittagspause. Wir mussten an dem Tag früher gehen weil schlechtes Wetter war, also waren alle um spätestens 3Uhr in der Hütte. Weil so schlechtes Wetter war hatten wir Fußball- und Tischtennisturniere. Zum Abendessen gab es Käsespätzle. Wir haben dann noch ca. eine Stunde Brettspiele gespielt. Anschließend hatten wir dann noch Siegerehrung von der Hütten-Reli und dem Skirennen. Beim Skirennen gab es die Kategorien: Schnelligkeit und Gemütlichkeit, Jungs und Mädchen wurden getrennt gewertet. Danach hatten wir noch eine Abschlussparty. Um 11Uhr war Nachtruhe.

Freitag: Am Freitagmorgen sind alle etwas früher aufgestanden um mit dem packen anzufangen. Um 8Uhr gab es Frühstück. Wir haben dann noch den Rest zusammengepackt und sind um ca. 10Uhr Ski fahren gegangen. Um 12Uhr war Mittagspause. Um 3Uhr sind wir zur Hütte gefahren um unser Gepäck zu holen. Nach einer 3 Stündigen Busfahrt waren wir wieder in Blöenried und haben die Betreuer verabschiedet und sind dann nach Hause gefahren. Danke an Lea, Magdalena, Julia, David, Nico, Herr Pauer und Herr Schönherr das sie dabei waren.

Liebe Grüße 6b

 

 

 

Malwettbewerb Preisträger

Aktuelle Termine

Dienstag, 07.07.20
09:00 - 13:30
Abitur Mathe Nachtermin 2
Mittwoch, 08.07.20
09:00 - 12:30
Abitur Spanisch Nachtermin 2
Donnerstag, 09.07.20
09:00 - 14:30
Abitur Latein Nachtermin 2
Freitag, 10.07.20
09:00 - 12:30
Abitur Französisch Nachtermin 2
Montag, 13.07.20
Besinnungstag 5a - abgesagt
Dienstag, 14.07.20
Besinnungstag 5b - abgesagt
Dienstag, 14.07.20
Elternabend kommende Klasse 5 - abgesagt
Donnerstag, 16.07.20
Besinnungstag 5c - abgesagt